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Berufsorientierung der besonderen Art
3. Orientierungsbaustein im BTZ Rohr
 

Schüler/innen der 9. Klassen der Regelschulen Greifzu Suhl, Römhild und Veilsdorf absolvierten in der Woche vom 22.11. - 26.11.2010 ihren 3. Orientierungsbaustein im BTZ Rohr. Diese Woche sollte eine ganz besondere Woche für die Schüler/innen werden, denn man hat ihnen eine große Aufgabe übertragen. In Absprache mit dem Kindergarten in Rohr sollte am Ende der Woche den Kindern der Einrichtung ein Weihnachtsgeschenk überreicht werden.

Im Berufsfeld Farbe waren Entwürfe zur Form und Farbgebung eines Weihnachtsbaumes herzustellen, dabei die vermittelten Inhalte wie Linie-Fläche-Körper, Licht und Schatten richtig umzusetzen. Schablonen wurden hergestellt, Untergründe vorbereitet und die Farbe übertragen.

Dabei erlernten die Schüler/innen unterschiedlicher Techniken wie Stupftechnik, Nass in Nass Technik, Spachteltechnik und Effekte.

Am Freitag wurde der Baum von allen wunderschön dekoriert und mit 24 Judesäckchen bestückt. Die Kinder des Kindergartens in Rohr haben sich riesig über das Geschenk gefreut.

 

 

                                                        

 

 

 

  

Auftaktveranstaltung der Schulen im BBZ der HWK Gera
02.09.2010 in der Bildungsstätte Gera-Aga 
 

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat traditionell die Handwerkskammer für Ostthüringen alle beteiligten Schulen ins BBZ Gera - Aga eingeladen. Auch dieses Jahr waren wieder die Schulen der Bildungsstätten Gera, Zeulenroda , Rudolstadt und dem ifw Meuselwitz anwesend.

Der Geschäftsführer Bildung und Gewerbeförderung der HWK für Ostthüringen, Herr Hohle gab in seinen Ausführungen wichtige Informationen zur aktuellen Arbeitsmarktsituation. Wichtige Themen der Beratung waren u.a. die Weiterführung von BERUFSSTART plus, die Umsetzung der Orientierungsbausteine sowie die weitere Zusammenarbeit mit den Schulen. Der jährliche Erfahrungsaustausch zeigt, dass auch viele gute Ideen zur Umsetzung von den Schulleitern oder Berufsorientierungskoordinatoren der Schulen eingebracht werden.

Ein Rundgang durch die Werkstätten des BBZ Gera-Aga war für viele sehr interessant und zeigt eine große Vielfalt der angebotenen Bausteine.

Während der Veranstaltung standen die Bildungsbegleiter der HWK für Ostthüringen, Herr Eisenhut - Bildungsstättenleiter Gera-Aga, Frau Hirsch - Abteilungsleiterin ifw Meuselwitz sowie Frau Bürger - Projektleitung BERUFSSTART plus gerne Rede und Antwort.

 

 

                                          

 

 

 

"WIR IN THÜRINGEN" Beitrag in der Ausgabe 4  

 

Im Newsletter Nr. 4 des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie wurde die Rolle des Projektes BERUFSSTART plus zum Thema "Fachkräfte von morgen" bei der Berufsvorbereitung hervorgehoben.

Lesen Sie den Beitrag unter:

 

www.wir-thueringen.de/ausbildung/berufsstart-plus-thuringen

 

 

 

Assessment - Beobachterschulungen
24.08.2010 Bildungsstätte Rudolstadt / 25.08.2010 BTZ Rohr-Kloster
 

Jährlich werden von der Projektleitung in Zusammenarbeit mit Herrn Dienwiebel von PROWORK Beobachterschulungen angeboten. Auch dieses Jahr haben wieder 32 Teilnehmer/innen der unterschiedlichsten Bildungsträger die Möglichkeit wahrgenommen sich in Rudolstadt bzw. in Rohr zu folgenden Inhalten schulen zu lassen:

                      - Standards des Assessement

                      - Erläuterungen der Ablaufplanung

                      - Beobachteranforderungen

                      - Selbsterfahrung der Beobachtung

                      - Kurzgutachten und Endgutachten

                      - Beobachtungsfehler / Gutachtenfehler.

 

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit seine bisherigen Erfahrungen mit einzubringen und sich in einer Teamübung auszuprobieren. Bei der Durchführung der Teamübung gab es viel Spaß und man konnte sich in die Rolle des Beobachters versetzen und dabei sich mit eigenen Beobachtungsfehlern auseinandersetzen.

Frau Bürger von der Projektleitung gab Hinweise zu den Neuerungen bei der Durchführung der Kompetenzfeststellung mit den Schülern und ging auf die zu beobachtenden Dimensionen ein. Eine Arbeitsgruppe der Bildungsbegleiter/innen hat sich im Vorfeld mit der inhaltlichen Überarbeitung umfangreich beschäftigt. 

Die Teilnehmer/innen haben sich am Ende der Beobachterschulung  eine weitere Vertiefung einzelner Schwerpunkte gewünscht. Hierzu erfolgt ein Angebot seitens der Firma PROWORK, welches durch die Projektleitung an alle Bildungsträger weitergeleitet wird.

 

                

 

Arbeitstreffen der Ausbilder
03.05.2010 BTZ Gera-Aga / 07.06.2010 BBZ Sömmerda

 

In Vorbereitung des neuen Schuljahres 2010/2011 haben die Projektleitung zu einem Arbeitstreffen die Ausbilder der beteiligten Bildungsträger nach Gera bzw. Sömmerda eingeladen. Alle Bildungsträger arbeiten nach dem gleichen Konzept, welches Frau Greiser zu Beginn der Veranstaltung kurz darstellte.

Besonders durch die angebotene Berufsfeldbreite bei den Bildungsträgern machte es sich erforderlich, Erfahrungen bei der Umsetzung der Orientierungsbausteine mit den Schülern auszutauschen und Möglichkeiten zur Verbesserung zu besprechen.

Dabei wurden von den Ausbildern die bestehenden Orientierungsbausteine überarbeitet und neue Inhalte eingebracht. Mit großem Interesse folgten die Teilnehmer den Ausführungen der Projektleitung zu Veränderungen der Durchführung der Kompetenzfestellung. Hier durften sich alle Beteiligten an einer neuen Teamübung selbst ausprobieren und das war sehr interessant.  

Von allen Teilnehmern wurde dieses Arbeitstreffen positiv aufgenommen und eine neue Auflage erwünscht.

 

        
                                          

 

 

 

 

 

 

"Europa vor Ort"
BERUFSSTART plus - Von der Schule in den Job!
 
30. April 2010 in der IHK Erfurt
Europäische Politik prägt längst unser Alltagsleben. Die Nachrichten aus Brüssel und Berlin zeugen täglich von einem regen politischen Betrieb - aber wie sieht Europa vor unserer Haustür aus?
Insgesamt zwanzig EU-Projekte aus den wichtigsten Politikfeldern werden von der bundesweiten Veranstaltungsreihe "Europa vor Ort" präsentiert.
Gerade der Übergang von der Schule in den Beruf ist für junge Menschen eine schwierige Phase. Deshalb beginnt für derzeit 13.500 Schülerinnen und Schüler im Projekt BERUFSSTART plus bereits ab der 7. Klasse die praxisorientierte Berufswahlvorbereitung in vielfältigen Berufsfeldern.
Herr Friedhelm Enke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Südthüringen und Frau Peggy Greiser von der Projektleitung, erläuterten die Umsetzung des Thüringenweiten und Kammerübergreifenden Projektes vor ca. 70 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, darunter auch Schülerinnen und Schüler. (Anlage: Präsentation)
Das Projekt kann seit Projektbeginn in 2003 vorweisen: Die Zahlen der direkt in eine duale Ausbildung vermittelten Jugendlichen ist gestiegen, die Ausbildungsabbrüche sind signifikant gesunken und die Lehrerinnen und Lehrer der 136 BERUFSSTART plus - Schulen bestätigen eine verbesserte Lernmotivation in den höheren Klassen. 
Herr Dr. Andreas H. Apelt - Direktor des Europäischen Informationszentrums Berlin moderierte anschließend die Diskussionsrunde mit Herrn Friedhelm Enke, Herrn Gerd Fuchs - Thüringer Wirtschaftsministerium, Herrn Thomas Hess - Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie Frau Gabriele Zimmer - Europaabgeordnete für Thüringen.
Bereits seit 2003 bietet das vom Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt den Schülerinnen und Schülern eine individuelle und arbeitsmarktnahe und praxisorientierte Berufswahlvorbereitung.
Alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich darüber einig, dass die Beruforientierungsaktivitäten nach 2013 verstetigt und die Leitlinien von BERUFSSTART plus für die Berufsorientierung in Thüringen Standard werden sollten.
 

                  

 

                  

 

 

   www.Vortrag_Ministerien_Bst_plus.ppt

 

Bundesweite Fachtagung zur Berufsorientierung in Kiel

 
2. / 3. 11.2009 
Das Ministerium für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein hatte am 2. und 3. November 2009 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit zur Fachtagung in das Haus der Wirtschaft nach Kiel eingeladen.
Eingeladen waren auch die Mitglieder der Steuergruppe BERUFSSTART plus Dr. Norbert Kehr (TMWAT), Olaf Haustein (TMBWK), Annette Müller (GfAW) sowie Dr. Gunter Dreßler, Peggy Greiser und Günter Supp (alle HWK Südthüringen).
Im Mittelpunkt der Fachtagung standen die neuen, großen Herausforderungen der Gesellschaft beim Übergang Schule - Beruf für junge Menschen.
Eine Vielzahl neuer Projekte, Programme und Initiativen arbeiten daran, den Prozess der Berufsorientierung zu unterstützen und setzt dabei an unterschiedlichen Schwerpunkten an.
Die Fachtagung hat Transparenz in die vielfältigen Konzepte, Strategien und Entwicklungstendenzen gebracht und den Erfahrungsaustausch wirkungsvoll unterstützt.
Dabei gab es die Gelegenheit, die unterschiedlichen Aktivitäten zur Berufsorientierung im „Mark der Möglichkeiten“, aber insbesondere auch in den 7 Fachforen vorzustellen.
Eine hohe Wertschätzung erhielt dabei unser Projekt BERUFSSTART plus, das mit 2 weiteren Projekten inhaltlicher Gegenstand des Forums 3 - Berufseignung und Betrieb - war. Dieses Forum war an beiden Tagen stark frequentiert und BERUFSSTART plus wurde interessiert hinterfragt. Es zeigte sich, dass das Land Thüringen mit BERUFSSTART plus über ein bundesweit beispielgebendes Projekt einer vertieften, wirtschaftsnahen und arbeitsmarktorientierten Berufsorientierung verfügt.
Nicht von ungefähr wurde deshalb die Projektleitung BERUFSSTART plus zu einem vertiefenden Gespräch mit einem umfangreichen Personenkreis am 16.12. 2009 in das Berufsbildungsinstitut nach Bonn eingeladen.
Die Steuergruppenberatung im Januar 2010 wird eine gründliche Auswertung der Fachtagung in Kiel vornehmen und den zuständigen Thüringer Ministerien Vorschläge zum weiteren Ausbau der Berufsorientierung in Thüringen geben.
 

 

 Pressemitteilung

04.08.2009 - Jugendlichen Perspektiven geben

Pressemitteilung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit vom 4. August 2009 
Jugendlichen Perspektiven geben: Freistaat Thüringen und Agenturen für Arbeit setzen „BERUFSSTART plus“ bis 2011 fort Erfolgreiches Projekt zur frühzeitigen Berufsorientierung wird verlängert
 
„BERUFSSTART plus“ geht in die nächste Runde: Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, Kultusminister Bernward Müller, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Kay Senius, überreichten heute dem Präsidenten der Handwerkskammer Südthüringen Helmut Adamy die Projektleitung und gaben damit den offiziellen Startschuss für die vierte Förderrunde vom 1. August 2009 bis 31. Juli 2011.

„BERUFSSTART“ mit dem Nachfolgeprojekt „BERUFSSTART plus“ bietet seit 2003 Schülerinnen und Schülern eine gesicherte Anschlussperspektive nach der allgemein bildenden Schule. Es ist der richtige Weg, um Jugendliche frühzeitig und systematisch an die Berufswahl heranzuführen“, sind sich Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, Kultusminister Bernward Müller und der Leiter der Thüringer Agenturen für Arbeit Kay Senius einig. Bereits in Klasse 7 beginnt die praxisorientierte und arbeitsmarktnahe Berufswahlvorbereitung in elf möglichen Berufsfeldern. Dabei werden Assessmentcenter und verschiedene Berufsorientierungsbausteine zur Feststellung von Kompetenzen, Neigungen und Fähigkeiten und zur Herausbildung von Fertigkeiten eingesetzt. „Wir benötigen guten Fachkräftenachwuchs in Thüringen und müssen angesichts der demografischen Entwicklung die Ausbildungsabbrecherzahlen weiter reduzieren. Deshalb ist es wichtig, den Jugendlichen frühzeitig eine Chance zu geben, sich mit den verschiedensten Berufen vertraut zu machen und sich auszutesten“, erklärt Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz die Gründe für die Fortsetzung. Für Kultusminister Bernward Müller ist „BERUFSSTART plus“ ein unverzichtbarer Bestandteil der Berufswahlvorbereitung in der Schule: „Diese ist entscheidend für eine erfolgreiche Berufs- und Studienwahl. Wir müssen unsere Schüler fit für den Berufsstart machen. Das bedarf einer großen Anstrengung aller Beteiligten. Dabei setzen wir neben ‚BERUFSSTART plus’ auf den Berufswahlpass und das Qualitätssiegel Berufswahlfreundliche Schule.“

„Wir sind froh, dass dieses gute Projekt nun bis 2011 ausgedehnt wird, denn „BERUFSSTART plus“ hilft den Jugendlichen, ihre Berufsziele zu konkretisieren und ihr Berufswahlspektrum kontinuierlich zu erweitern. Unsere Berufsberater und die Bildungsbegleiter der Kammern unterstützen die jungen Thüringer, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis für die Berufswahl zu nutzen und helfen so am effektivsten beim Übergang von der Schule in den Beruf“, erklärt Kay Senius, der Chef der Agenturen für Arbeit in Thüringen. „Die dazu notwendigen schulischen Leistungen werden den Schülern verdeutlicht, die eigenen Leistungen in regelmäßigen Abständen reflektiert und auch mit ihnen Strategien zur Verbesserung erarbeitet“, unterstrich Kultusminister Müller.

„Besonders gut finde ich, dass in diesem Projekt alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer, Berufsberater, Bildungsbegleiter und Ausbilder aus Unternehmen und überbetrieblichen Einrichtungen (am Bildungsprozess mitwirkende Partner) eine Einheit bilden. Nur so können wir die jungen Menschen in ein gesichertes Berufsleben entlassen“, ist sich Projektträger Helmut Adamy sicher.

Träger der Einzelprojekte sind die Thüringer Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern sowie bzw. deren beauftragte Bildungszentren. BERUFSSTART plus wird mit 4,9 Mio. € vom Thüringer Wirtschaftsministerium aus Mitteln des ESF und von allen Thüringer Agenturen für Arbeit mit insgesamt 1,6 Mio. € finanziert. Ca. 13.500 Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 7 bis 10 an 137 Thüringer Regelschulen bekommen in sogenannten Berufsorientierungsbausteinen die Gelegenheit, ihren Interessen und Neigungen auf den Grund zu gehen und berufliche Ziele für die Zeit nach der Schule abzuleiten.

Zu den angebotenen Berufsfeldern gehören: Bautechnik, Metalltechnik, Textiltechnik und Bekleidung, Elektrotechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit, Körperpflege, Holztechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Agrarwirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Drucktechnik, Chemie, Physik und Biologie. Ziel des „Lernens am anderen Ort“ ist es, Theorie mit Erfahrungen aus der Praxis zu verknüpfen, Motivation für den theoretischen Unterricht zu schaffen und damit die Lernleistungen und sozialen Kompetenzen für das Erreichen beruflicher Ziele zu verbessern.