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Europaweite Anerkennung für BERUFSSTART plus

 

Bildungs- und Berufsbildungsexperten aus Finnland, Griechenland und Mazedonien, aus Italien, der Türkei, der Slowakei und aus Spanien sind am 18.10.2012 nach Südthüringen gekommen, um sich hier über die Bildungspolitik zu informieren. Eingeladen hatte das Europa-Service-Büro Erfurt/Suhl.

Vor allem das Thüringer Landesprojekt BERUFSSTART plus stand dabei im Mittelpunkt des Interesses. Dabei wurde Station in der Regelschule Am Pulverrasen in Meiningen und bei der Firma Miwe gemacht. Hier konnten die Berufsorientierungskoordinatorin Frau Margret Roth und die Bildungsbegleiterin der Handwerkskammer Südthüringen Frau Dorothea Fuckner das Anliegen von BERUFSSTART plus in Theorie erläutern.

Am Nachmittag besuchten die Gäste die Firma Miwe.  Ehemalige Schüler des Projektes, die heute bei der Firma Miwe als Auszubildende ihre Lehre absolvieren, konnten von ihren Erfahrungen in der praktischen Erprobung ausschließlich in englischer Sprache berichten.

Die Bildungs- und Berufsbildungsexperten waren sehr beeindruckt und nahmen viele Anregungen mit nach Hause.

 

www.presseartikel.pdf

 

 

 

                

 

 

 

 

Erfahrungsaustausch des Ostthüringer Ausbildungsverbundes e.V. mit den beteiligten Partnern

Seit 2003 veranstaltet der OAV Gera jährlich regionale Treffen mit allen beteiligten Kooperationspartnern, um in Form eines Erfahrungsaustausches das vergangene Schuljahr zu reflektieren und eine Vorausschau für das bevorstehende Schuljahr vorzunehmen. Im Juni / Juli 2012 fanden gemeinsame Auswertungen, mit den Bildungsbegleiter/innen des OAV Gera, der Geschäftsführerin des OAV Gera, den Schulleiter/innen, Berufsorientierungskoordinatoren, Klassenlehrer/innen, Bildungsträgern, Agenturen für Arbeit in Eisenberg, in Greiz, Schmölln und Jena statt.

Klar und deutlich kam zum Ausdruck, dass das Projekt BERUFSSTART plus ein wichtiger Aspekt im Schulalltag der Klassen 7 bis 10 geworden ist, nicht zuletzt deswegen, weil sich die Qualität der durchgeführten Orientierungsbausteine bei den Bildungsträgern von Jahr zu Jahr gesteigert hat und das Berufsfeldangebot vielfältiger geworden ist.

Dies war nur möglich, weil gerade in den jährlichen Gesprächsrunden ein sehr offener und ehrlicher Umgang miteinander herrschte. Sehr positiv wurde dabei immer die Rolle der Bildungsbegleiter/innen hervorgehoben. Die Bündelung aller Aktionen in einer Hand sehen vor allem die Schulen als großen Vorteil. Seitens der Berufsberatung kam deutlich zum Ausdruck, dass die Schüler/innen orientierter und zielbewusster in die Beratungsgespräche ab Klasse 9 kommen und die Projektdokumente ordentlich im Thüringer Berufswahlpass aufbewahrt werden. Durch die Wirtschaftsnähe der Bildungsbegleiter/innen,  so schätzten die Berufsorientierungskoordinatoren ein, konnte die Auswahl der Betriebspraktika der Schüler/innen gezielter vorgenommen werden. Die Einbeziehung der Eltern u.a. bei den Auswertungsgesprächen zeigt sich immer mehr als Erfolg.

Als Resümee aller Veranstaltungen kann man sagen: Es wurde viel erreicht, aber wir müssen gemeinsam eine kontinuierliche Berufsorientierung in Thüringen umsetzen, um unseren künftigen Fachkräftenachwuchs im Land zu sichern.

 

 

 Neuordnung der Staatlichen Schulämter

Mit der Neustrukturierung der Staatlichen Schulämter wird die Schulverwaltung gestrafft und eine effiziente Schulaufsicht geschaffen.

Es erfolgt eine Konzentration von bisher elf auf nun fünf annähernd gleich große Schulamtsbezirke.

 

http://www.thueringen.de/de/schulaemter/

 

 Festveranstaltung zur Übergabe der Vereinbarung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an den Freistaat Thüringen

Am 10. Januar 2012 fand mit ca. 130 geladenen Gästen in der Klosterkirche des BTZ Rohr-Klosters der Handwerkskammer Südthüringen die Übergabe der Vereinbarung zur wirtschaftsnahen Berufsorientierung im Rahmen von BERUFSSTART plus statt. Herr Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Mitglied des Bundestages überreichte an Herrn Jochen Staschewski, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, an Herrn Prof. Dr. Roland Merten, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie an Herrn Lutz Mania, Bundesagentur für Arbeit, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen die o.g. Vereinbarung.

Damit ist Thüringen das dritte Bundesland mit einer solchen Vereinbarung, welche in Anlehnung an die Initiative des Bundes "Abschluss und Anschluss - Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss" im Einvernehmenmit dem landesweiten Projekt BERUFSSTART plus einen bestmöglichen Übergang für Schülerinnen und Schüler von Schule in Ausbildung sichert.

Hinsichtlich der Bedeutung der wirtschaftsnahen Berufsorientierung und dieser Förderung hat Herr Dr. Braun darauf hingewiesen, dass der Erfolg einer solchen frühzeitigen und praktischen Berufsorientierung an der Werkbank messbar ist. "Wir sehen, dass Jugendlichen danach motivierter in die Schulen gehen, bessere Vorstellung ihrer Berufswahlmöglichkeiten und der Anforderungen der Berufswelt haben. Am wichtigsten ist jedoch die Entdeckung ihrer eigenen Talente während der Orientierungsbausteine. Ich freue mich, dass Thüringen als erstes Bundesland die Verantwortung einer fest im Schulleben verankerten Berufsorientierung für alle Regelschüler und -schülerinnen übernommen hat."

Seit 1. August 2011 stellt gemäß der Vereinbarung das BMBF aus seinen Ländermitteln zur Berufs- und Studienorientierung bis 2014 rund 5 Millionen Euro für dieses Projekt zur Verfügung. Das BMBF würdigt damit das nachhaltige Konzept und seine qualitativ hochwertige Umsetzung in den vergangenen Jahren.

Die Projektleitung bemüht sich derzeit darüber hinaus in einer Arbeitsgruppe des Thüringer Bildungsministeriums um den Eingang wesentlicher Elemente des BERUFSSTART plus - Konzeptes als künftige Regelleistung für alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen, gleich welcher Schulform, im Freistaat Thüringen.

 

Die Projektleitung möchte sich auf diesem Wege bei allen beteiligten Kammern, Bildungsträgern, Verbünden, Bildungsbegleitern, Betrieben, Berufsberatern und den Schulen für die langjährige Unterstützung bedanken.       

 

                                                                        

       

      

      

  http://www.dtoday.de/regionen/lokal-nachrichten_artikel,-Bildung-ist-die-wichtigste-Investition-_arid,123632.html