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Festveranstaltung 10 Jahre BERUFSSTART plus  - 6. November 2013  

Am 6. November 2013 feierte unser Projekt BERUFSSTART plus mit ca. 110 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Schule sowie den beteiligten Partnern, in der Klosterkirche der Handwerkskammemr Südthüringen in Rohr, 10jähriges Bestehen.

Es ist ein Projekt welches Erfolgsgeschichte schreibt. In den Grußworten der Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, RD-SAT, dem BMBF, dem TMWAT und dem TMBWK wurden wichtige Stationen und Erfolge der letzten Jahre aufgezeigt. In den vergangenen 3 Jahren waren die Akteure des Projektes auch maßgeblich an der Entwicklung einer Landesstartegie in Thüringen beteiligt.

Während der Beiträge von Herrn Lutz Mania - BA der RD-SAT, Prof. Dr. Michael Behr - TMWAT, Herrn Michael Heym - MdL CDU sowie Herrn Thomas Hess - TMBWK wurden Ausblicke für die Zukunft, speziell zur Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung gegeben. Herr Michael Heym übergab einen Bescheid vom BMBF zur weiteren finanziellen Unterstützung des Landesprojektes in Höhe von 1 Millionen Euro für das Schuljahr 2013/14. Diesen nahmen  Prof. Dr. Michael Behr, Vertreter des TMWAT und der Präsident Helmut Adamy der Handwerkskammer Südthüringen, als Projektträger entgegen. 

Seitens der beteiligten Schulen legten die Schulleiterin Cordula Braun und Schulleiter Matthias Beschow die Wichtigkeit der Arbeit mit Netzwerkpartnern dar. Dabei spielt die Bildungsbegleitung neben der Berufsberatung der Agentur für Arbeit für die Schulen, die Schüler/innen und deren Eltern eine entscheidende Rolle.

Herr Michael Kannegießer - Jenaer Bildungszentrum und Herr Heiko Schüler - Bildungsverbund Thüringer Unternehmen, als Vertreter der Bildungsträger würdigten die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten und wünschen sich für die Zukunft weiterhin eine abgestimmte praxisnahe Berufsorientierung im Land.

Als Vertreter der Wirtschaft, insbesondere Südthüringens, richtete Herr Bernd Malzahn das Wort an die Entscheidungsträger im Land und die Akteure im Projekt. Aus seiner Sicht können Unternehmen nur gemeinsam mit Schule und Praxispartnern eine effiziente und nachhaltige Berufsorientierung leisten.

Für die vorbildliche Umsetzung der Berufsorientierung 2003 - 2013 wurden 18 Schulen und die Bildungsbegleiterin Dorothea Fuckner geehrt.

Umrahmt wurde die feierliche Veranstaltung durch das Team von Ability mit einem Sketch und den Schüler/innen der RS Friedrich Schiller aus Erfurt mit einer Inszenierung des Zauberlehrlings. 

 

  

Präsentation 10 Jahre BERUFSSTART plus - Projektleitung.ppt 

Präsentation zur Landesstrategie - TMBWK.ppt

 

                       

 

 

                        

          

 

    

 

10 jähriges Bestehen von BERUFFSTART plus 

Der Beginn von BERUFSSTART (jetzt BERUFSSTART plus) lag im Jahr 2003. Einmalig in Deutschland war von Beginn an die Dimension dieses besonderen Gemeinschaftsprojektes. Es verband alle Thüringer Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Thüringer Agenturen für Arbeit, die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, das Thüringer Bildungsministerium und das Thüringer Wirtschaftsministerium. Die Handwerkskammer Südthüringen als Projektträger, stellt die Projektleitung und arbeitet mit mehreren Experten in den verschiedenen Arbeitsgruppen.

Mit 24 Schulen und den beteiligten 1.250 Schülern begannen wir im August 2003. Heute können wir stolz auf 138 Schulen mit ca. 20.000 Schülern verweisen, die dem Projekt angehören. Leider war es aus wirtschaftlichen Gründe nicht möglich, noch mehr Schulen und Schüler in den 10 Jahren aufzunehmen. Über den langen Zeitraum bestand natürlich die stetige Herausforderung vorgegebenen Fördermodalitäten nachzukommen bzw. neue Möglichkeiten zu erschließen. Über 35 Bildungsträger sind an der Umsetzung des Konzeptes in Thüringen beteiligt.

Gemeinsam mit den Akteuren begehen wir am 6. November 2013 in der Klosterkirche Rohr die feierliche Festveranstaltung zum 10jährigen Bestehen.

 

 

 

Landesstrategie zur praxisnahen Berufsorientierung ist online

TMBWK - Das der Landesstrategie zugrundeliegende Berufswahlkompetenzmodell (2010) definiert den qualitativen Anspruch an schulische Berufsorientierung. Die Aufgaben von Schule in der Berufsorientierung werden im engen Zusammenwirken mit außerschulischen Partnern in einem Prozess erfüllt. Dabei muss für die einzelnen Schülerinnen und Schüler deren individueller Weg zum Beruf nachvollziehbar sein. Unter Beachtung der unterschiedlichen Entwicklungsphasen von Berufswahlkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern werden in der Landesstrategie sowohl grundlegende Aktivitäten bzw. Aufgabenbereiche von Schule abgebildet als auch unterstützende Leistungen (vertiefende und zusätzliche Aktivitäten), die Bildungspartner im Auftrag durch und in Abstimmung mit Schule erbringen können. Diese Leistungen müssen sich im Zuge der gegenwärtigen Antragstellung auf Bewilligung von Fördermitteln (ESF) aus den Zielen der jeweiligen schulischen Berufsorientierungskonzepte ableiten. Die Landesstrategie wird mit dem Schuljahr 2013/14 umgesetzt.   

http://www.thueringen.de/th2/tmbwk/bildung/schulwesen/berufsorientierung/

 

 

Bildungsbegleiterin Eileen Schulte vom Hoga - Ausbildungsverbund e.V. in Aktion